Rosinenbrötchen – Mit Rezept

Wer liebt sie nicht: fluffig – süße Rosinenbrötchen mit Hagelzucker und einer extra saftigen Portion Rosinen?

Eigentlich könnte man sie fast jeden Morgen essen aber bei uns gibt es sie vorzugsweise Sonntags zum Frühstück.

Ich für meinen Teil habe in meiner Kindheit immer etwas gegen Rosinenbrötchen gehabt, weil ich sie doch immer mit dem widerwärtigen Geschmack von Orangeat und Citronat in Verbindung brachte, was wiederum an Stollengebäck und Rosinenbrot lag, dass es manchmal bei meiner Oma gab – Rosinenbrötchen mussten also genau so eklig sein…

Es gibt unzählige Rezepte mit und ohne Milch, mit Zimt, mit Butter, mit Hefe, mit Hefe und Backpulver, mit Zitronenabrieb, mit eingeweichten Rosinen und und und. Mein Motto beim Kochen und Backen ist: „Je weniger Zutaten, desto besser – es sei denn, es ist Indisch.“, so habe ich also mein persönliches bestes Rezept für leckere Rosinenbrötchen entwickelt:

500g Mehl (helles Weizenmehl 405 / 550 oder helles Dinkelmehl 630), 200ml Milch, 80g Butter, 50g Rohrzucker, 1/2 Würfel Frischhefe, 1 Ei, 200g Rosinen

Die Butter in einem kleinen Topf auf dem Herd erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist aber nicht braun wird, Milch mit in den Topf geben und kurz weiter erwärmen, bis das Milch-Buttergemisch lauwarm ist (Finger kurz reinhalten, dann merkt man das).

Mehl abwiegen, in eine große Schüssel geben und eine tiefe Mulde in die Mitte drücken. Den halben Hefewürfel in die Mulde Bröseln und mit etwas „Buttermilch“ und dem Zucker vermengen, damit sich die Hefe schön auflöst.

Ei aufschlagen und zusammen mit der restlichen Milch aus dem Topf und den Rosinen in die Schüssel Gießen und alles schön verkneten.

Ich verwende zum Kneten meine Kitchenaid, es geht aber auch mit den Händen oder mit den Knethaken eines handelsüblichen Handrührgeräts.

Ist der Teig fertig, sollte er sich schön geschmeidig von Knethaken oder den Händen lösen, ist er zu klebrig, einfach mit etwas Mehl Abhilfe schaffen.

Der Teig sollte nun abgedeckt im Warmen eine Stunde gehen.

Nach einer Stunde kurz per Hand kneten, eine Rolle formen und diese in 8 gleiche Teile schneiden.

Um die Brötchen zu formen kann man die Teigabschnitte einfach kurz zwischen den Handflächen rollen, dann entsteht eine unregelmäßige rundliche Form und die Brötchen Plätzen schön auf.

Man sollte die geformten Teiglinge nun nochmals 15 Minuten ruhen und gehen lassen, danach kann man sie gut mit etwas Milch bestreichen und etwas Hagelzucker drüberstreuen. Währen die fertig geformten Teiglinge ruhen kann man den Ofen schon auf 180 Grad Ober- Unterhitze vorheizen.

Eine genaue Backzeit habe ich leider nicht, das hängt auch von der Brötchengröße ab, fertig sind sie dann, wenn sie goldig-braun gebacken sind und herrlich duften. Wenn man sich unsicher ist, nimmt man ein Brötchen aus dem Ofen und zerreißt es in der Mitte, wenn es durchgebacken aber noch weich und saftig ist, ist es perfekt. Die Brötchen dürfen im Inneren nicht klitschig sein, das geübte Ohr kann das auch durch klopfen auf die Unterseite des Brötchen hören: leicht hohl bedeutet durch.

Man kann ebenso ein Brot aus dem Teig formen oder wie hier auf dem Bild, die Brötchen in einer Springform dicht an dicht zu einem Rosinenzupfbrot formieren:

Guten Appetit wünscht euch

Maggie❤️

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